{"id":88,"date":"2020-04-15T20:59:53","date_gmt":"2020-04-15T20:59:53","guid":{"rendered":"http:\/\/trailtooceans.de\/?p=88"},"modified":"2020-04-15T20:59:53","modified_gmt":"2020-04-15T20:59:53","slug":"sigiriya-und-pidurangala-sri-lanka-2015","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/trailtooceans.de\/?p=88","title":{"rendered":"Sigiriya und Pidurangala (Sri Lanka 2015)"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/010-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-89\" srcset=\"http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/010-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/010-300x225.jpg 300w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/010-768x576.jpg 768w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/010-1536x1152.jpg 1536w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/010-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption>Einst ein L\u00f6wenfelsen, heute eher ein Pavianfelsen <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Legende vom Bastardk\u00f6nig<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich sch\u00e4tze, der Anblick des Felsens Sigiriya au\u00dferhalb von Dambulla, Wahrzeichen des Inselparadieses Sri Lanka, ist etwas, woran man sich nie ganz gew\u00f6hnt. 200 Meter ragt der steinerne Pilz aus dem saftiggr\u00fcnen Dschungel in die H\u00f6he und stellt in der Binnenlandebene einen unverwechselbaren Orientierungspunkt dar. Das rotschwarze Unget\u00fcm mit dem gr\u00fcn bewachsenen Dach w\u00e4re allein als Naturmonument schon die Anreise wert. Und unn\u00f6tig zu erw\u00e4hnen, dass die Aussicht von da oben sagenhaft ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch was den L\u00f6wenfelsen noch viel wertvoller macht, ist die reichhaltige Kultur, die ihn von den G\u00e4rten bis zum Plateu umgibt. Die wundersch\u00f6nen Fresken in einer H\u00f6hle auf halber H\u00f6he. Die Pfoten des einstigen L\u00f6wentors. Und die Reste der Zitadelle ganz oben. Nur, wenn man dran denkt, dass es vor 1600 Jahren noch keine Metalltreppe auf den Berg gab, wer wer dann so verzweifelt, dass er Material f\u00fcr eine ganze Festung hier rauf schleppen lie\u00df?<\/p>\n\n\n\n<p>Im f\u00fcnften Jahrhundert westlicher Zeitrechnung besa\u00df der K\u00f6nig Sri Lankas mindestens zwei S\u00f6hne. Den ersten mit seiner Gemahlin und einen mit einer Nebenfrau. Muss ich erw\u00e4hnen, wer Thronfolger werden sollte? Den zweiten Sohn, Kassapa, erz\u00fcrnte dies. Kassapa strebte danach, anstelle seines Halbruders den Thron zu besteigen. Er zettelte im Palast eine Intrige an, die mit der Gefangennahme und Hinrichtung seines K\u00f6nigs und Vaters endete. Der wahre Thronerbe musste ins Exil nach Indien \u00fcbersetzen. Kassapa war nun K\u00f6nig von Sri Lanka, aber er f\u00fcrchtete den Zorn seines Halbbruders, sollte dieser heimkehren und der K\u00f6nigssitz in Anuradhpura w\u00e4re gegen eine Armee verwundbar. Deshalb und weil ihn auch sonst keiner mochte, nahm Kassapa sein Gefolge und verlegte die Hauptstadt auf den Sigiriya-Felsen mitten im Dschungel. Keine Armee k\u00f6nnte den 200 Meter hohen Giganten je erobern. Riesige Sammelbecken sollten das Wasser auffangen, um auch eine Belagerung auszuhalten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/108-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-91\" srcset=\"http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/108-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/108-300x225.jpg 300w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/108-768x576.jpg 768w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/108-1536x1152.jpg 1536w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/108-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption>Zisternen des K\u00f6nigspalastes <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>18 Jahre vergingen und der Usurpator stand auf seinem Felsen und genoss die Rundumaussicht \u00fcber die Ebene. Doch er tat dies mit der Angst, eines Tages den Staub heranziehender Legionen zu erblicken. Was letztendlich auch geschah. Der wahre K\u00f6nig war nach Hause zur\u00fcckgekehrt und er hatte seine Verb\u00fcndeten aus S\u00fcdindien mitgebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Kassapa verlie\u00df mit seinen Soldaten Sigiriya und lie\u00df seine Armee auf den Ebenen um den Felsen Stellung beziehen.  Die Schlacht der Halbbr\u00fcder begann. Schlie\u00dflich brach Chaos in Kassapas Reihen aus und seine Kriegselefanten rannten in alle Richtungen davon. Der Kampf war verloren und der Bastardk\u00f6nig richtete sich mit seinem eigenen Schwert. Der neue K\u00f6nig stellte die Ordnung wieder her, als er Anuradhpura erneut zur Hauptstadt ausrief. Die Zitadelle auf dem L\u00f6wenfelsen wurde dem Verfall \u00fcberlassen. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ist Sigiriya heute?<\/h2>\n\n\n\n<p>Der beeindruckendste und nervenaufreibendste Platz in Sri Lanka. <\/p>\n\n\n\n<p>Als erw\u00e4hntes Wahrzeichen der Insel genie\u00dft der L\u00f6wenfelsen den h\u00f6chsten Attraktionsstatus und das spiegelt der unversch\u00e4mte Eintrittspreis wieder. Bekommt man in Sri Lanka sonst so ziemlich alles f\u00fcr 1-5 Euro (das Elefanten-Waisenhaus kann man umgehen und die Tiere gratis sehen, aber das ist ne andere Story), zahlt man f\u00fcr den Felsen das 10fache, zu meiner Zeit 2015 31 Euro. Etwa so viel wie f\u00fcr das Empire State Building. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Weg beginnt \u00fcber die lange gerade Stra\u00dfe durch die Lustg\u00e4rten. Wenn man Gl\u00fcck hat, schaukeln die B\u00e4ume besetzt durch Hutaffen hin und her. Definitiv hat man von dieser Stra\u00dfe den Stand f\u00fcr ein Totalfoto von Sigiriya. Langsam beginnt der Aufstieg \u00fcber uralte, gewundene Steintreppen, durch Gem\u00e4uer und Felsdurchl\u00e4sse.  Hab ich erw\u00e4hnt, dass man nicht allein ist? Niemals, nicht beim Foto, nicht auf den Treppen. Ein kleiner Junge vor mir l\u00e4sst sich fallen wie ein Sack Ceylontee und seine Eltern ziehen ihn hinter sich her. Wir haben 10 Meter von 200 geschafft&#8230; <\/p>\n\n\n\n<p>Es wird schattiger unter dem Felsen. Die Treppen werden steiler und zu Metallwendeltreppen. Ein Laufk\u00e4fig auf halber Strecke entlang der \u00fcberh\u00e4ngenden Felswand. Kein fester Boden mehr. Hier findet ihr sie. Die Wolkenm\u00e4dchen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/041-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-92\" srcset=\"http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/041-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/041-300x225.jpg 300w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/041-768x576.jpg 768w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/041-1536x1152.jpg 1536w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/041-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Zweck und Herkunft dieser barbusigen M\u00e4dchen stellen auch weiterhin ein R\u00e4tsel dar. Einst soll es 500 davon gegeben haben, doch manch ein Fanatiker hat sie noch im letzten Jahrhundert irreparabel besch\u00e4digt und nur 22 konnten restauriert werden. Zu diesen Fotos oben muss ich sagen, dass die 2015 gemacht wurden und 2017 ein sehr strenges Fotoverbot erlassen w\u00fcrde, ich hab also diesbez\u00fcglich kein schlechtes Gewissen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/050-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-93\" srcset=\"http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/050-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/050-300x225.jpg 300w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/050-768x576.jpg 768w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/050-1536x1152.jpg 1536w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/050-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn man weiter aufsteigt, kommt man zum Vorplatz des L\u00f6wentors, macht eine kurze Rast und beginnt dann die letzte Etappe. Furchteinfl\u00f6\u00dfender als die Pranken ist nur die  Stahlstiege, die unter dem Gewicht der Touristen schaukelt. Und dann hat man es geschafft. Schwei\u00dftreibend sinkt man auf einer der alten Festungsmauern zu Boden. Man muss wohl zu Atem kommen, bevor man die Ruinen und vor allem die fantastische Aussicht voll genie\u00dfen kann. Es ist nicht einfach, den perfekten Spot f\u00fcr sein gro\u00dfes Foto zu finden, aber ganz sicher ist er nicht oben auf dem h\u00f6chsten Sockel, der von den G\u00e4sten pausenlos belagert wird. An der S\u00fcdseite (das ist die weg vom L\u00f6wentor liegende Schmalseite) hab ich diese Stelle bei einer kleinen Stufe gefunden, von der aus man nicht nur die Ebene im Fokus hat, sondern auch die umliegenden Seen. Soweit ich wei\u00df, war es auch einer der wenigen Orte auf dem Plateu, wo man ein bisschen Ruhe vor den Busladungen von Besuchern hat, zumindest hatte ich das Gl\u00fcck. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2015-3-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-95\" srcset=\"http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2015-3-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2015-3-300x225.jpg 300w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2015-3-768x576.jpg 768w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2015-3-1536x1152.jpg 1536w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2015-3-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption>K\u00f6nig Kassapa war ein mieser Kerl, aber er verstand was von Immobilien. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Alternative: Aufstieg Pidurangala<\/h2>\n\n\n\n<p> Unterhalb des L\u00f6wentors gibt es bei meinem Abstieg einen \u00dcberfall. Wei\u00dfrote Hutaffen flitzen \u00fcber die Mauern und Stahlkonstruktionen, die Teil des Laufk\u00e4figs sind. Doch sie sind nicht besch\u00e4ftigt genug. Sobald sie etwas sehen, was interessant aussieht, sind die Touristen leichte Opfer. Ein aus dem Rucksack h\u00e4ngendes T\u00fctchen? Meins. Eine glitzernde Wasserflasche in der Seitentasche? Der Zoo bedankt sich. Es endet immer mit einem Aufschrei der Besucher und der erschreckten Flucht der Affen zur\u00fcck in die Unerreichbarkeit  auf den Ger\u00fcsten. Lotusbl\u00fcten sind f\u00fcr die Katzenminze. <\/p>\n\n\n\n<p>Als ich den Felsen hinter mir lasse, bin ich zwiegespalten und bis heute hab ich keine Antwort darauf, ob Sigiriya den Eintritt wert ist. Entscheidet selbst. Und wenn ihr es partou nicht bezahlen wollt, findet ihr 500 Meter weiter ein Trostpflaster. <\/p>\n\n\n\n<p>Vom Haupteingang entfernt ist es nur ein kurzer Spaziergang in der feuchten Luft nach Norden durch den Wald,  bis man zu einem Kl\u00f6sterchen kommt, bei dem man den geringeren Eintritt entrichtet. Dahinter beginnen gleich die krummen Stufen, die sich langsam um den Berg nach oben winden. Festes Schuhwerk ist hier genauso erforderlich wie beim Sigiriya, aber der Unterschied war f\u00fcr mich an dem Tag, dass ich all das f\u00fcr mich allein hatte. Niemand, der den dicken Pilz bezwungen hatte, kam danach noch hierher. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/144-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-96\" srcset=\"http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/144-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/144-300x225.jpg 300w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/144-768x576.jpg 768w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/144-1536x1152.jpg 1536w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/144-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf Fresken und L\u00f6wenpfoten muss man beim Aufstieg allerdings verzichten, kann sich aber freuen, wenn man nach den krummen Stufen zu einem kleinen \u00dcberhang kommt. In einer der zwei H\u00f6hlen schl\u00e4ft seit \u00c4onen ein riesiger friedlicher Buddha. Danach wird der Aufweg zun\u00e4chst sanfter, verliert sich aber auf den letzten Metern zum Gipfel in einer kleinen Duck- und Kletterpartie. Nichts schweres, einmal Kopf einziehen und zweimal strecken, schon erklimmt man den sanft geneigten Gipfelblock und genie\u00dft von hier aus einen sagenhaften Blick auf das Umland und die Ameisenkarawane, die sich gegen\u00fcber den L\u00f6wenfelsen hochschiebt. In meinem Fall auch das Unwetter, das sich \u00fcber die Ebene abzeichnet. Die nord\u00f6stliche Regenzeit (Sri Lanka hat zwei) naht und sowas sollte man ernst nehmen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/163-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-97\" srcset=\"http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/163-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/163-300x225.jpg 300w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/163-768x576.jpg 768w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/163-1536x1152.jpg 1536w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/163-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption>Two Rocks, one Pic <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn der Aufenthalt auf Pidurangala kurz ausf\u00e4llt, hat mir diese kleine Tour immer mehr bedeutet als die zum gro\u00dfen Bruder nebenan. Zufrieden fahr ich zur\u00fcck nach Dambulla und blick von der Terrasse beim H\u00f6hlentempel noch lange auf die zwei ungleichen Nachbarn, die aus dem Gr\u00fcn der Ebene ragen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/174-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-98\" srcset=\"http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/174-768x1024.jpg 768w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/174-225x300.jpg 225w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/174-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/174-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/trailtooceans.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/174-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption>Ein Baum voller reifer Affen (Hanuman-Languren) zum Abschluss geht immer \ud83d\ude09 <\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Legende vom Bastardk\u00f6nig Ich sch\u00e4tze, der Anblick des Felsens Sigiriya au\u00dferhalb von Dambulla, Wahrzeichen des Inselparadieses Sri Lanka, ist etwas, woran man sich nie ganz gew\u00f6hnt. 200 Meter ragt der steinerne Pilz aus dem saftiggr\u00fcnen Dschungel in die H\u00f6he und stellt in der Binnenlandebene einen unverwechselbaren Orientierungspunkt dar. 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