Über mich

Mein Name ist Martin und meine Geschichte begann in den 1990ern in Hamburg-Barmbek. Viel zu schnell bin ich dann aus meinem Backsteinviertel rausgewachsen. Meinen ersten große Traum hatte ich mit 5 Jahren: Ich wollte zu den Pyramiden. Bis ich mein Alter an zwei Händen abzählen konnte, hab ich von nichts anderem gesprochen als Mumien, Tutanchamun und Abu Simbel.

Vorerst kam ich meist nur bis Pelzerhaken (das liegt an der Ostsee, zwischen Travemünde und Fehmarn) oder hin und wieder in die Türkei.

Tief mit Hamburg und seinen Wasserstraßen verbunden, konnte ich mir nach dem Abi kaum vorstellen, dass ich in zehn Jahren diese Zeilen aus einem kleinen schwäbischen Städtchen schreiben sollte. Aber mit Anfang 20 hab ich fürs Studium einen Tapetenwechsel beschlossen (man könnte auch sagen, ich wurde mit sanfter Gewalt aus Hamburg rausgeschoben) und legte einen 7-jährigen Stopp in Kassel ein. Im Schatten des Herkules hab ich dort Stadt- und Regionalplanung studiert. Vorher hatte ich entweder Archäologe (von klein auf) oder Regisseur werden wollen. Stadtplanung, das war eher so ein schlafendes Interesse, das plötzlich entfesselt und zu meiner Berufung wurde.

Nach meinem Masterabschluss 2019 hätte ich nach Hamburg heimkehren können und wollen, letztendlich hat es mich aber beruflich nach Backnang in der Gegend um Stuttgart verschlagen. Aus dem Flachland nach Schwaben.

Hamburg. Kassel. Backnang. Ich bin anpassungsfähig. Nur die Sprache hier versteh ich nicht.

Hobbys: Film und Fotografie sind meine Leidenschaft. Ich liebe es vor allem, wilde Tiere, schöne Städte und Landschaften so klar es geht festzuhalten und mich nach jeder Reise noch lange ins Schnittprogramm einzugraben, um aus meinen Videos Dokumentar- und Abenteuerfilme zu erstellen.

Wassersport und wandern gehn mit dieser Leidenschaft einher. Mit dem Kajak, schwimmend oder mit Tauchflasche, in den Highlands oder im Dschungel, zu jeder Jahreszeit.

Als drittes kommt die Begeisterung für Kultur und Geschichte, arrangiert mit einem Fable für Bücher und Filme jeden Alters. Moby Dick kann ich sehr empfehlen 😉

Meine Reisen

Besuch im Massaidorf (Kenia, 2010).

Nachdem ich mit 17 eher zufällig allein durch Venedig streifen durfte (Zeltlager in Kroatien, lange Geschichte) und Gefallen an solchen Ausflügen fand, hatte ich ein Jahr später endlich Gelegenheit zu meiner ersten Soloreise: Mit der Bahn durch Westeuropa, zu Freunden nach Zaragoza, nach Barcelona zu Ronaldinho (welcher aber kurz vor der Reise nach Mailand wechselte) und wieder mit der Bahn zurück. Heutzutage würd ich dafür den Bus nehmen (hab ich letzten Herbst gemacht, klasse). Besonders prägte mich der letzte Tag der Reise, an dem ich noch ganz unerwartet in Paris landete und meine letzten Pfennige für den Eifelturm ausgab statt für Essen und Trinken. Das war der Auftakt zu vielen etwas besser organisierten Reisen.

Im Laufe von 12 Jahren bin ich durch die Dünen bei den Pyramiden galoppiert, geriet zu nah an Elefanten und Krokodile, war beim letzten Start eines Space Shuttles in Florida ebenso dabei wie beim St. Patricks Day in Dublin, hab die Highlands durch- und die Golden Gate Bridge überquert, war für 2 Minuten der „Spider-Man“ der Khao San Road, hab Paradiese gefunden und sie gleich wieder verloren, manchmal Kraft aus Freundschaft gezogen und manchmal aus totaler Einsamkeit.

Warum ich immer allein reise… es hat sich einfach so ergeben und ich hab mich dran gewöhnt. Manchmal, wenn was schief läuft, denk ich „Gut dass niemand dabei ist, um mir eine zu scheuern“. Manchmal, wenn was gut läuft, denk ich „Wär cool gewesen, das teilen zu können.“ Na ja, hätte ich immer auf Gefährten gewartet, wär ich nie aus Barmbek rausgekommen. Außerdem hab ich meist Glück, unterwegs Freunde zu finden.

Lieblingsorte: Ägypten, USA, Costa Rica, Schottland, Irland, Sri Lanka

Offene Ziele: Peru, Südafrika, Neuseeland

Vulkan El Poas, Costa Rica 2017

Zweck dieses Blogs

Seit ich angefangen hab, zu reisen, fotografier und filme ich auch. Bis heute hab ich mehr als 40.000 Fotos und Videos mitgebracht, ein Archiv, das ich gern in Teilen öffentlich darstellen möchte. Besonders stolz bin ich auf meine Aufnahmen von wilden Tieren (Raubkatzen, Affen, Reptilien, Lionel Messi) und besonderen Landschaften, aber auch Kulturgut und Architektur halt ich gern fest.

Dieser Blog dient dazu, Fotos und wenn möglich Ausschnitte aus meinen Abenteuerfilmen zu präsentieren sowie einige der Geschichten aufzuarbeiten, die mir unterwegs überall auf der Welt passiert sind.