Chaotische Zugfahrt durch Europa: von Hamburg zur Expo in Zaragoza, Barcelona als neue Sommerliebe und dann war da ja noch der Abstecher auf den Eiffelturm… und zu Notre Dame.
2009: Auf dem Nil und in die Gruft
Hiervon hab ich geträumt, seit ich 5 war, dementsprechend steht Ägypten fast am Anfang meiner Geschichte. Nach dem Tal der Könige und einer Reise auf dem Nil bis Abu Simbel wurde Kairo zu einer gefährlichen Prüfung. Der Ritt um die Pyramiden am Ende wars wert…
2010: Auf der Pirsch in Ostafrika
Kenia war ein perfektes Abenteuer. Kilimandscharo. Mit Massai tanzen. Auge in Auge mit Leopard, Löwen und Elefanten. Sogar Tauchen hab ich in den drei Wochen gelernt. Und den ostafrikanischen Pinguin hab ich auch entdeckt 😉
2011: Americas Last Greenhorn
8 Wochen. Mehr als 4.000 Kilometer. Kein Fliegen. Bus. Es fing an mit New York und endete in San Francisco. Dazwischen: Space Shuttle, Chicago, Wilder Westen, South Park. Las Vegas, Grand Canyon, Disneyland, L.A.
2012: In Dubio ante Roma
Am Vorabend meines ersten Schritts als Stadtplaner stand ein langer Aufenthalt in den Ruinen des Forums, den Katakomben unter der Via Appia und der Kuppel des Petersdoms. Die gratis-Trinkbrunnen in der Stadt und das fantastische Essen in Trastevere taten ihr Übriges.
2013: Winterwanderung durch die Scottish Highlands
„Mach das lieber im Sommer bei schönem Wetter“, wurde mir geraten. Machte ich nicht. Und das war der Anfang von 150 Kilometern wunderschöner Einsamkeit auf dem West Highland Way. Es war nass, kalt, schmerzhaft und unvergesslich. Mach ich mal wieder. Auch im Winter. Ist sonst zu voll da.
2014: Thailand und Singapur
Skorpione futtern auf der Khao San Road, tauchen in den Riffen bei Kho Thao, Scootern auf Panghan: Auf Singapurs Dächer rumlungern, um ein Formel 1-Rennen gratis zu sehen. Hamilton hat gewonnen. Blöd.
2015: Pikantes Sri Lanka
Nehmt das „pikant“ ernst, denn ein falscher Bissen und euer Rachen verwandelt sich in den Schicksalsberg. Trotzdem haben mich drei Wochen in Exceylon fürs Leben geprägt. In diesem Paradies sollte man wenig planen und für alles offen sein, dann bekommt man eine wunderschöne Insel voller Abwechslung und Freunden.
2016: Die Irish Imram
Gibt es einen besseren Tag, eine Irlandreise zu beginnen als den St. Patricks Day in Dublin? Mitnichten. Ein paar Schafe, ein Länderspiel und ganz viele Guinness später wartete die malerische Atlantikküste auf mich und gegen den Wind und Regen stemmend, genoss ich jeden Schritt auf den Trampelpfaden.
2017: Pura Vida! in Costa Rica
Eigentlich wollte ich nach Peru. Costa Rica war eine Abweichung und wurde zu einem perfekten Regenwaldabenteuer. In einem Monat zwischen Karibik und Pazifik wich ich Schlangen aus, jagte Faultiere, musste einen Affendiebstahl vereiteln. lernte reiten und hab am Ende meinen eigenen Jurassic Park gefunden- riesige bissige Echsen inklusive…
2018: Ziegen, Feta und Orakel
Meine bisher letzte Reise sollte ein Motivationslager für die anstehende Abschlussarbeit werden. Jenseits von Athen konnte ich mir die Inseln nach Lust und Laune zurechtlegen. Eine unnachgiebig (Naxos), eine karg und einsam (Nisi Gida), eine verseucht und verloren (Santorin). Nur nach Kreta hab ichs nicht geschafft. Aber zum Orakel von Delphi. War n produktives Gespräch.
2018 hatte ich also meine letzte große Reise, da ich 2019 zu viel mit Uni, Jobsuche und Umzug um die Ohren hatte- und nun sitzen wir alle in der Coronakrise fest, daher wäre ich im Moment froh, wenn ich wenigstens mal in den Freizeitpark in der Nähe komm…
aber das geht vorbei, Leute und ich hab immer noch Ideen für die Zeit nach 2020. Südafrika vielleicht oder Peru. Neuseeland? Ich freu mich drauf.